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Alle Jahre wieder – Donauinselfest

Donauinselfest 2019

Von Patricia Kornfeld


Der Sommer ist da und mit ihm eines der wohl bekanntesten Feste in Wien, wenn nicht in ganz Österreich. Vom 21. bis zum 23. Juni lockt das Donauinselfest bereits zum 36. Mal mit hochkarätigen Acts, darunter die deutsche Band Tocotronic, die mit Songs wie „Die Unendlichkeit“ oder im „Zweifel für den Zweifel“ große Wellen schlug. Auch heimische Musikgrößen wie Christina Stürmer und Wolfgang Ambros treten auf. Auch das beliebte Sängerduo Seiler und Speer, Rapper Jugo Ürdens oder Hip-Hop-Star Yung Hurn sind mit dabei.


Photo: Manuel Domnanovich

Unter dem Motto „Zusammen sind wir Wien“ bietet das Fest auf 13 Bühnen und 17 Themeninseln auch heuer wieder bei freiem Eintritt ein umfangreiches Programm. Und das kann sich sehen lassen! Denn hier sind wirklich alle Stilrichtungen vertreten: Rockige Töne wie die von Mando Diao und Revolverheld treffen auf sanfte Klänge, z.B. von Virginia Ernst und Beats von DJ Felix Jaehn, ehe sie vom brutalem Metal Sound von Parental Advisory oder Irdorath abgelöst werden. Wiener Wahnsinn, Grant, Folkshilfe, aber auch Pineapple John und Fat Astronauts warten nur darauf ihr Publikum zum Jubeln zu bringen. Auch Andreas Vitasek ist vertreten und gibt sein 13. Programm „Austrophobia“ zum Besten. Hier thematisiert er u.a. den Begriff der Heimat und des Fremdseins, als auch Österreichs Vergangenheit.


Landesparteisekretärin der SPÖ Wien Barbara Novak lobt das Event und sagt in einem Gespräch mit der APA: „Das Donauinselfest ist ein musikalisches Unikat auf das wir als Wienerinnen und Wiener wirklich stolz sind: Denn wo sonst spielt es Austropop-Legenden neben österreichischen Newcomern, Schlager neben Heavy Metal, Poetry Slam neben elektronischer Musik oder Alternative Rock neben Kabarett“.


Photo: Elham Murtaza

Eine Besonderheit des Festes zeigt sich dieses Jahr auf der Ebner-Eschenbach Area, denn hier treten nur weibliche Darstellerinnen auf. Dies zu dem Zweck, um Frauen verstärkt auf die Bühne zu holen und für Geschlechtergleichgewicht auf dem Donauinselfest zu sorgen. „Der größte Erfolg der Ebner-Eschenbach Area ist es die Diskussion rund um mehr Frauen im Musik-Business und im gesamten Berufsleben anzuheizen, viele Nachahmer zu finden und letztlich ein Gleichgewicht der Geschlechter am Donauinselfest und auf Festivalbühnen überhaupt zu erreichen“, meint Barbara Novak. Namensgeberin der Area ist übrigens die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916). Diese setzte sich schon damals für Gleichberechtigung ein, nicht nur beider Geschlechter, sondern auch von Menschen verschiedener Herkunft. In der Ebner-Eschenbach Area werden unter anderem die Kernölamazonen mit ihrem Kabarettprogramm, die Band MiM oder die Sängerinnen Hanna Kristall, Mary Broadcast und Virginia Ernst zu hören sein.

Links

Donauinselfest 2019 - Programm

APA-OTS-Meldung: Ein Programm so bunt wie Wien

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